Liebe Bürgerinnen und Bürger,

natürlich kennen viele von Ihnen die Freien Wähler, aber bei meinen Gesprächen mit Bürgern stelle ich doch immer wieder fest, dass wichtige Kriterien die uns Freie Wähler ausmachen doch nicht so bekannt sind.

Daher erlauben kurz ein paar allgemeine Worte zu den Freien Wählern, für alle die uns noch nicht so gut kennen und auch für diejenigen von Ihnen, denen die den Unterschied zur CSU noch nicht kennen..

Freie Wähler sind ideologiefrei und unabhängig, sie orientieren sich an der jeweiligen Sachlage und versuchen auf demokratischem Wege eine realisierbare, mehrheitsfähige Lösung für die jeweilige Aufgabenstgellung zu finden.

Freie Wähler gibt es bereits seit den 50er Jahren, meist als unabhängige Wählervereinigungen gegründet, die sich dann 1978 in Bayern zu einem Landesverband zusammengeschlossen haben und inzwischen auch in allen 16 Bundesländern, in zwei Landtagen vertreten sind. In Bayern sind die Freien Wähler seit 2018 als Koalitionspartner der CSU in der Regieung. Wir stellen den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister, den Umweltminister, den Kultusminister, zwei Staatsekretäre, Landräte und rund 600 Bürgermeister. Wir Freie Wähler sind also stark mit den Kommunen und Landkreisen verbunden, und kennen die Sorgen und Nöte der Bürger und machen darauf aufbauend in Bayern ihre Landespolitik. 

Innerhalb des Parteienspektrums stehen wir links von der CSU und rechts von der SPD, also tatsächlich in der Mitte der Gesellschaft. Wir sind traditionell und wertkonservativ, ohne jedoch dabei das Soziale außer Acht zu lassen, denn bei uns steht immer der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns.

Themen wie die die Abschaffung der Straßenausbaubetragssatzung, die Einführung der Kindergartenzuschusses von 100,- € p. M., die Abschaffung der Studiengebühren, die Aufdeckung des Skandals um Gustl Mollath, der Druck auf die CSU wegen G8 bis zur Wiedereinführung des G9,  sind Garanten für unsere Wähler, dass wir uns nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben und das soziale Themen bei uns einen hohen Stellenwert haben..

Wir Freien Wähler haben zudem in unserer Satzung eine Begrenzung der Unternehmensspenden von 20.000 € und Privatsprenden von 50.000 € festgelegt, um unsere Unabhängigkeit zu bewahren und dem Lobbyismus zu trotzen. Wir wären hier jedoch auch dafür Parteispenden generell zu verbieten.

Wir respektieren stets die Meinung jedes einzelnen und verstehen uns daher als wirkliche Demokraten, für die das Wohl der Bürgerinnen und Bürger das zentrale Anliegen ist

Ihr

Bernd Heilmeier